Saisonales RUNDHOLZ Erdtmann

Wintervorrat Brennholz: Richtig einlagern

So lagern Sie Ihren Brennholz-Wintervorrat richtig ein. Tipps zur Menge, zum Zugang bei Schnee und zum Schutz vor Frost und Feuchtigkeit von RUNDHOLZ Erdtmann.

## Den Wintervorrat richtig planen Wenn der Winter vor der Tür steht, ist ein gut geplanter Holzvorrat entscheidend für gemütliche und warme Tage. Doch wie viel Brennholz brauchen Sie tatsächlich, und wie lagern Sie es optimal? RUNDHOLZ Erdtmann gibt Ihnen praktische Tipps, damit Ihr Brennholz Winter für Winter zuverlässig Wärme spendet. Die richtige Menge hängt von mehreren Faktoren ab: der Größe Ihres Hauses, der Dämmqualität, Ihren Heizgewohnheiten und der Art der Feuerstätte. Für einen Kaminofen, der als Zusatzheizung dient, rechnet man mit etwa drei bis fünf Raummetern pro Winter. Ist der Holzofen die Hauptheizung, können es schnell acht bis zwölf Raummeter werden. Planen Sie immer eine Reserve von etwa 20 Prozent ein, denn besonders kalte Winter können den Verbrauch deutlich erhöhen. ## Der richtige Lagerplatz für den Winter Die Wahl des Lagerplatzes ist entscheidend für die Qualität Ihres Holzvorrats. Grundsätzlich gilt: Das Holz sollte vor Niederschlag geschützt sein, aber gleichzeitig gut belüftet werden. Ein überdachter Unterstand an der Süd- oder Westseite des Hauses ist ideal, denn dort profitiert das Holz auch im Winter von der Sonneneinstrahlung. Stapeln Sie das Brennholz nicht direkt auf den Boden. Eine Unterlage aus Paletten oder Kanthölzern verhindert, dass Feuchtigkeit von unten in das Holz zieht. Der Abstand zur Hauswand sollte mindestens zehn Zentimeter betragen, damit die Luft zirkulieren kann. So beugen Sie Schimmelbildung vor und schützen gleichzeitig die Fassade. ## Zugang bei Schnee und Eis sicherstellen Ein häufig übersehener Punkt beim Holzvorrat anlegen: Der Zugang zum Brennholzlager muss auch bei winterlichen Verhältnissen problemlos möglich sein. Nichts ist ärgerlicher, als bei minus zehn Grad durch kniehohen Schnee zum Holzstapel zu waten. Legen Sie einen befestigten Weg zum Holzlager an oder halten Sie den vorhandenen Weg frei. Ein kleiner Tagesvorrat im Haus oder in einer geschützten Nische neben der Haustür erspart Ihnen bei extremer Kälte den Gang nach draußen. Rechnen Sie mit etwa vier bis sechs Scheiten pro Abend für einen Kaminofen — ein Korb oder eine Holzbox in Ofennähe ist praktisch und dekorativ zugleich. ## Frostschutz und Feuchtigkeitsmanagement Auch wenn Brennholz Frost grundsätzlich verträgt, kann wiederholtes Gefrieren und Tauen die Holzqualität beeinträchtigen. Gefrorenes Holz brennt schlechter an und benötigt mehr Energie, um die enthaltene Feuchtigkeit zu verdampfen. Decken Sie den Holzstapel von oben mit einer atmungsaktiven Plane oder einem Wellblech ab. Wichtig: Verpacken Sie das Holz niemals vollständig in Folie, denn eingeschlossene Feuchtigkeit führt unweigerlich zu Schimmel. Die Seiten des Stapels müssen offen bleiben, damit Luft hindurchströmen kann. Ein bewährter Tipp von RUNDHOLZ Erdtmann: Holen Sie das Brennholz für den nächsten Tag bereits am Vorabend ins Haus. So kann es sich auf Raumtemperatur erwärmen, eventuelles Eis taut ab, und das Holz brennt am folgenden Tag optimal. Mit diesen einfachen Maßnahmen sorgen Sie dafür, dass Ihr Brennholz Winter für Winter beste Heizleistung liefert.
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