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Schimmel am Brennholz: Ursachen und Vermeidung

Wenn Brennholz schimmelt, liegt es meist an falscher Lagerung. Erfahren Sie, warum Schimmel am Brennholz entsteht und wie Sie ihn durch richtige Belüftung vermeiden.

## Warum schimmelt Brennholz? Schimmel am Brennholz ist ein Problem, das viele Holzheizer kennen. Die weißen, grünen oder schwarzen Beläge auf den Scheiten sehen nicht nur unappetitlich aus, sondern können auch gesundheitliche Risiken bergen. Doch warum schimmelt Holz überhaupt? Die Antwort ist einfach: Schimmelpilze benötigen Feuchtigkeit, Wärme und organisches Material zum Wachsen. Frisch geschlagenes oder schlecht gelagertes Brennholz bietet ideale Bedingungen. Bei RUNDHOLZ Erdtmann achten wir darauf, dass unser Brennholz optimal getrocknet und sachgerecht gelagert wird. Trotzdem kann es nach der Lieferung zu Schimmelbildung kommen, wenn die Lagerung beim Kunden nicht stimmt. Deshalb erklären wir hier die häufigsten Ursachen und geben Ihnen Tipps zur Vermeidung. ## Feuchte Lagerung als Hauptursache Die mit Abstand häufigste Ursache für Schimmel am Brennholz ist eine zu feuchte Umgebung. Holz, das direkt auf dem Erdboden gestapelt wird, zieht Bodenfeuchtigkeit an. Auch eine fehlende Abdeckung gegen Regen und Schnee führt dazu, dass das Holz wieder Feuchtigkeit aufnimmt. Selbst korrekt getrocknetes Brennholz mit einem Restfeuchtegehalt unter 20 Prozent kann bei schlechter Lagerung wieder feucht werden und dann schimmeln. Stapeln Sie Ihr Brennholz daher immer auf einer erhöhten Unterlage – zum Beispiel auf Paletten oder einem Kiesbett. So verhindern Sie den Kontakt mit dem feuchten Erdreich und ermöglichen eine Luftzirkulation von unten. ## Belüftung ist das A und O Schimmelpilze gedeihen besonders gut in stehender, feuchter Luft. Eine gute Belüftung ist deshalb der wichtigste Faktor, um Schimmel am Brennholz zu verhindern. Stapeln Sie das Holz so, dass Luft zwischen den Scheiten zirkulieren kann. Vermeiden Sie es, Brennholz direkt an eine Hauswand zu stapeln – lassen Sie mindestens 10 bis 15 Zentimeter Abstand. Ein offenes oder halboffenes Holzlager mit Dach ist ideal. Geschlossene Räume wie Keller oder Garagen ohne ausreichende Lüftung sind dagegen problematisch. Hier staut sich die Feuchtigkeit, die das Holz abgibt, und begünstigt die Schimmelbildung. ## Gesundheitliche Aspekte von Schimmel auf Holz Schimmelpilzsporen können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen und Atemwegsbeschwerden auslösen. Beim Tragen von verschimmeltem Brennholz werden die Sporen aufgewirbelt und eingeatmet. Tragen Sie daher beim Umgang mit befallenen Scheiten eine Staubmaske und Handschuhe. Lagern Sie verschimmeltes Holz nicht in Wohnräumen und bringen Sie nur so viel Holz ins Haus, wie Sie zeitnah verbrennen möchten. Grundsätzlich ist leicht verschimmeltes Brennholz noch verwendbar. Beim Verbrennen werden die Schimmelpilze vollständig zerstört. Stark befallenes Holz mit tiefem Befall kann jedoch einen erhöhten Feuchtegehalt haben und brennt dann schlecht. Es produziert mehr Rauch und weniger Wärme. ## So beugen Sie Schimmelbildung vor Die wichtigsten Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmel am Brennholz zusammengefasst: Lagern Sie das Holz erhöht, trocken und gut belüftet. Decken Sie den Stapel von oben ab, lassen Sie die Seiten aber offen für die Luftzirkulation. Verarbeiten Sie frisches Holz zeitnah zu Scheiten, damit es schneller trocknen kann. Und kaufen Sie Ihr Brennholz bei einem zuverlässigen Anbieter wie RUNDHOLZ Erdtmann, der auf eine fachgerechte Trocknung achtet. So haben Schimmelpilze keine Chance.
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