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RUNDHOLZ Erdtmann
Robinie als Brennholz: Das heimische Tropenholz
Robinie als Brennholz überzeugt mit dem höchsten Heizwert aller heimischen Hölzer. Erfahren Sie, warum Robinienholz heizen besonders effizient ist.
## Robinie: Der unterschätzte Energielieferant
Die Robinie, auch Scheinakazie genannt, ist einer der bemerkenswertesten Bäume in unseren Wäldern. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, hat sie sich seit dem 17. Jahrhundert in Europa fest etabliert. Für Brennholznutzer ist sie ein echter Geheimtipp, denn Robinienholz besitzt den höchsten Heizwert aller heimischen Baumarten. Bei RUNDHOLZ Erdtmann führen wir Robinie als Brennholz in unserem Sortiment und möchten Ihnen dieses außergewöhnliche Holz näher vorstellen.
## Höchster Heizwert heimischer Bäume
Mit einem Heizwert von rund 2.100 kWh pro Raummeter übertrifft die Robinie sogar die beliebte Buche, die etwa 2.000 kWh pro Raummeter erreicht. Dieser hohe Energiegehalt erklärt sich durch die extreme Dichte des Robinienholzes. Mit einer Darrdichte von 730 bis 770 kg pro Kubikmeter gehört die Robinie zu den härtesten und schwersten Hölzern, die in Mitteleuropa wachsen. Nicht ohne Grund wird sie als das 'heimische Tropenholz' bezeichnet, denn ihre Eigenschaften stehen tropischen Harthölzern in nichts nach.
Die hohe Dichte bedeutet auch, dass ein Raummeter Robinienholz deutlich schwerer ist als ein Raummeter Buche oder Eiche. Wer Robinie als Brennholz nutzt, braucht für die gleiche Wärmeleistung weniger Holz. Das spart Lagerplatz und reduziert den Aufwand beim Nachlegen.
## Eigenschaften beim Verbrennen
Robinienholz heizen hat einige Besonderheiten, die Sie kennen sollten. Das Holz brennt langsam und gleichmäßig mit einer intensiven Glutbildung. Die hohe Dichte sorgt für eine lange Brenndauer, was besonders bei der Übernachtglut vorteilhaft ist. Ein gut getrocknetes Robinienscheit kann im Glutbett mehrere Stunden Wärme abgeben, ohne dass Holz nachgelegt werden muss.
Die Flammenentwicklung ist etwas geringer als bei Buche, da das dichte Holz die Ausgasung verlangsamt. Dafür ist die Wärmeabgabe konstanter und gleichmäßiger. Robinienholz eignet sich daher besonders gut für Kaminöfen mit Wärmespeicher, die von einer langen und stabilen Glutphase profitieren.
Ein wichtiger Hinweis: Robinienholz sollte ausschließlich im geschlossenen Kaminofen verbrannt werden. In offenen Kaminen kann es gelegentlich Funken werfen, was auf den hohen Harzgehalt in der Rinde zurückzuführen ist. Im geschlossenen Ofen ist das völlig unbedenklich.
## Spalten und Verarbeiten: Eine Herausforderung
Die Härte der Robinie, die beim Verbrennen ein Vorteil ist, macht das Spalten zu einer Herausforderung. Frisches Robinienholz lässt sich noch relativ gut spalten, doch sobald es trocknet, wird es extrem hart und widerstandsfähig. Ein hydraulischer Holzspalter ist daher empfehlenswert. Wer Robinie per Hand spalten möchte, sollte dies möglichst zeitnah nach dem Einschlag tun, solange das Holz noch Feuchtigkeit enthält. Die Trocknungszeit beträgt bei fachgerechter Lagerung etwa zwei bis drei Jahre.
## Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit
Die Robinie wächst vergleichsweise schnell und stellt geringe Ansprüche an den Boden. Sie kommt auch auf kargen und trockenen Standorten zurecht und bindet durch ihre Knöllchenbakterien sogar Stickstoff im Boden. In der Forstwirtschaft gilt sie als wertvolle Baumart für den Klimawandel, da sie Hitze und Trockenheit besser verträgt als viele einheimische Arten. Allerdings wird sie in einigen Regionen als invasiv eingestuft, weshalb ihre Nutzung als Brennholz sogar ökologisch sinnvoll sein kann, wenn sie im Rahmen von Pflegemaßnahmen geerntet wird.
## Unser Angebot bei RUNDHOLZ Erdtmann
Bei RUNDHOLZ Erdtmann bieten wir Robinienholz als kammergetrocknetes Scheitholz an. Durch die Kammertrocknung erreicht das Holz eine optimale Restfeuchte unter 20 Prozent und ist sofort einsatzbereit. Probieren Sie Robinie als Brennholz und erleben Sie den Unterschied: mehr Wärme, längere Brenndauer und weniger Nachlegen. Das heimische Tropenholz überzeugt in jeder Hinsicht.