Nachhaltigkeit RUNDHOLZ Erdtmann

Rindenmulch aus Brennholzresten: Nachhaltig gärtnern

Rindenmulch aus Brennholz Resten selbst herstellen: Erfahren Sie, wie Sie Rinde sinnvoll verwerten, Ihren Garten mulchen und Ressourcen nachhaltig nutzen.

## Brennholz Reste verwerten statt wegwerfen Beim Verarbeiten von Brennholz fallen große Mengen Rinde und Holzreste an, die viele Ofenbesitzer einfach entsorgen. Dabei lässt sich aus diesen Überbleibseln wertvoller Rindenmulch herstellen, der im Garten vielseitig einsetzbar ist. Bei RUNDHOLZ Erdtmann verstehen wir nachhaltige Holznutzung als Kreislauf, in dem möglichst kein Material ungenutzt bleibt. ## Was ist Rindenmulch und wie entsteht er? Rindenmulch besteht aus zerkleinerten Rindenstücken, die beim Entrinden von Baumstämmen anfallen. Beim Spalten und Sägen von Brennholz lösen sich häufig Rindenstücke, die sich hervorragend als Mulchmaterial eignen. Für die Herstellung von Rindenmulch aus Brennholzresten sammeln Sie die abgefallenen Rindenstücke und zerkleinern sie auf eine gleichmäßige Größe von etwa 2 bis 5 Zentimetern. Dies gelingt mit einem Gartenhäcksler oder bei weicher Rinde auch per Hand. Besonders gut eignen sich die Rinden von Kiefer und Fichte, da sie sich langsam zersetzen und eine ansprechende rötlich-braune Farbe aufweisen. ## Vorteile von Rindenmulch im Garten Die Vorteile einer Mulchschicht aus Rinde sind vielfältig und wissenschaftlich gut belegt. Zunächst unterdrückt Rindenmulch das Unkrautwachstum erheblich. Eine Schicht von 5 bis 7 Zentimetern verhindert, dass Licht die Bodenoberfläche erreicht, und hemmt so die Keimung unerwünschter Samen. Dadurch reduziert sich der Pflegeaufwand im Beet deutlich. Zweiter großer Vorteil: Rindenmulch reguliert den Wasserhaushalt des Bodens. Die Mulchschicht verringert die Verdunstung bei sommerlicher Hitze und schützt den Boden im Winter vor Frost. Empfindliche Pflanzen profitieren von der gleichmäßigeren Bodentemperatur. Außerdem fördert Rindenmulch das Bodenleben, da er Regenwürmern und Mikroorganismen Nahrung und Lebensraum bietet. ## Anwendung und richtige Ausbringung Für die Anwendung von Rindenmulch im Garten sollten Sie einige Grundregeln beachten. Befreien Sie die zu mulchende Fläche zunächst gründlich von bestehendem Unkraut. Bevor Sie die Rinde ausbringen, empfiehlt es sich, den Boden mit Hornspänen oder einem stickstoffhaltigen Dünger zu versorgen. Der Grund: Bei der Zersetzung von Rinde wird Stickstoff gebunden, der den Pflanzen dann vorübergehend fehlt. Etwa 50 bis 80 Gramm Hornspäne pro Quadratmeter gleichen diesen Effekt aus. Tragen Sie den Rindenmulch in einer Schichtdicke von 5 bis 7 Zentimetern auf. Dünnere Schichten sind weniger wirksam gegen Unkraut, dickere Schichten können die Belüftung des Bodens beeinträchtigen. Halten Sie einen Abstand von einigen Zentimetern zu Pflanzenstängeln und Baumstämmen, um Fäulnis zu vermeiden. Erneuern Sie die Mulchschicht alle ein bis zwei Jahre, da sich das Material mit der Zeit zersetzt. ## Welche Rinde eignet sich am besten? Nicht jede Baumrinde ist gleichermaßen als Mulch geeignet. Kiefernrinde ist der Klassiker: Sie zersetzt sich langsam, sieht dekorativ aus und hat einen leicht sauren pH-Wert, der sich für Rhododendren und Hortensien eignet. Fichtenrinde ist ebenfalls gut geeignet, zersetzt sich allerdings etwas schneller. Eichenrinde enthält viel Gerbsäure und sollte sparsam eingesetzt werden. Birkenrinde ist sehr dünn und zersetzt sich rasch, eignet sich also weniger für langfristige Mulchschichten. ## Unser Nachhaltigkeits-Tipp Bei RUNDHOLZ Erdtmann fallen bei der Aufbereitung unseres Brennholzes regelmäßig Rindenreste an. Fragen Sie bei Ihrer nächsten Bestellung nach verfügbarem Rindenmulch. So nutzen Sie die Ressource Holz vollständig und gärtnern gleichzeitig nachhaltig und naturverbunden. Wer Brennholz Reste verwerten möchte, findet im Rindenmulch die einfachste und sinnvollste Möglichkeit.
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