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RUNDHOLZ Erdtmann
Pizzaofen mit Holz befeuern: Tipps und Holzarten
Holzbackofen richtig befeuern: Welches Holz eignet sich für den Pizzaofen? Tipps zu Buche, Eiche, Temperatur und perfekter Glut für knusprige Pizza.
## Holzbackofen befeuern: So gelingt die perfekte Pizza
Ein Pizzaofen mit Holzfeuerung ist der Traum vieler Hobbyköche und Gartenbesitzer. Der unvergleichliche Geschmack einer Pizza aus dem Holzbackofen entsteht durch die extreme Hitze und das dezente Raucharoma des Holzes. Doch nicht jedes Holz eignet sich gleichermaßen. Wir von RUNDHOLZ Erdtmann verraten Ihnen, welche Holzarten die besten Ergebnisse liefern und wie Sie Ihren Pizzaofen optimal befeuern.
## Die besten Holzarten für den Pizzaofen
Buche ist die erste Wahl für den Holzbackofen. Sie brennt gleichmäßig, entwickelt eine hervorragende Glut und erreicht hohe Temperaturen. Mit einem Heizwert von rund 2.100 kWh pro Raummeter gehört Buche zu den energiereichsten heimischen Holzarten. Die Glut hält lange an und sorgt für die konstante Hitze, die eine authentische Steinofenpizza benötigt.
Eiche steht der Buche kaum nach. Sie brennt etwas langsamer an, liefert dafür aber eine noch langlebigere Glut mit enormer Hitze. Eichenholz eignet sich besonders, wenn Sie über einen längeren Zeitraum mehrere Pizzen backen möchten. Die stabile Glutschicht hält die Temperatur im Ofen über Stunden konstant.
Hainbuche ist ein Geheimtipp unter Pizzaofen-Besitzern. Sie verbrennt besonders heiß und gleichmäßig und übertrifft sowohl Buche als auch Eiche in der Glutbildung. Allerdings ist Hainbuche schwerer verfügbar als andere Hartholzarten.
## Die richtige Temperatur erreichen
Eine neapolitanische Pizza benötigt Temperaturen zwischen 400 und 450 Grad Celsius. Bei dieser extremen Hitze bäckt die Pizza in nur 60 bis 90 Sekunden und entwickelt den typisch leopardengefleckten Rand. Um diese Temperaturen in Ihrem Holzbackofen zu erreichen, müssen Sie den Ofen mindestens 60 bis 90 Minuten vorheizen.
Beginnen Sie mit kleineren Holzstücken und steigern Sie die Größe der Scheite, sobald das Feuer stabil brennt. Die Flammen sollten den gesamten Innenraum des Ofens erfassen, damit sich die Schamottsteine gleichmäßig aufheizen. Erst wenn die Rauchentwicklung nachlässt und die Innenwände des Ofens weißlich erscheinen, hat der Ofen seine Betriebstemperatur erreicht.
## Die perfekte Glut für knusprige Pizza
Der Schlüssel zur perfekten Pizza liegt in der Glutführung. Schieben Sie die Glut zur Seite oder nach hinten, sodass die Backfläche frei ist, aber die Strahlungshitze der Glut die Pizza von oben und von der Seite erreicht. Eine lebendige Flamme neben der Glut sorgt für zusätzliche Oberhitze und das charakteristische Aufblähen des Teigs.
Legen Sie während des Backens regelmäßig kleine Scheite nach, um die Flamme aufrechtzuerhalten. Zu große Holzstücke drücken die Temperatur kurzzeitig, da sie zunächst Energie zum Entzünden benötigen. Ideal sind Scheite mit einem Durchmesser von fünf bis acht Zentimetern.
## Welches Holz Sie vermeiden sollten
Verzichten Sie im Pizzaofen unbedingt auf Nadelholz wie Fichte, Kiefer oder Tanne. Das enthaltene Harz verbrennt mit starker Rußbildung und kann den Geschmack der Pizza negativ beeinflussen. Auch behandeltes, lackiertes oder feuchtes Holz hat im Holzbackofen nichts verloren. Feuchtes Holz erzeugt übermäßig Rauch, senkt die Ofentemperatur und hinterlässt Rußablagerungen auf dem Ofenboden, die an der Pizza haften bleiben.
## Unser Tipp für Pizzaofen-Besitzer
Bestellen Sie bei RUNDHOLZ Erdtmann ofenfertiges Buchenholz in kurzer Scheitlänge, speziell geeignet für Ihren Pizzaofen. Unser Brennholz ist auf unter 20 Prozent Restfeuchte getrocknet und garantiert eine saubere Verbrennung, maximale Hitze und besten Geschmack. So wird jeder Pizzaabend im eigenen Garten zum Highlight.