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Kaminofen Abgaswerte: Was Sie wissen müssen

Kaminofen Abgaswerte wie CO-Gehalt, Staubemissionen und Abgastemperatur verstehen. Erfahren Sie, wie Sie Emissionen messen und gesetzliche Grenzwerte einhalten.

## Abgaswerte beim Kaminofen: Warum sie wichtig sind Wer einen Kaminofen betreibt, muss sich mit dem Thema Abgaswerte auseinandersetzen. Die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) schreibt klare Grenzwerte vor, die jeder Ofen einhalten muss. Werden diese überschritten, drohen Nachrüstpflichten oder sogar die Stilllegung der Feuerstätte. Doch was genau wird gemessen, und wie können Sie als Ofenbesitzer dafür sorgen, dass Ihre Abgaswerte im grünen Bereich bleiben? ## CO-Wert: Kohlenmonoxid im Abgas Der CO-Gehalt im Abgas ist einer der wichtigsten Messwerte bei der Schornsteinfegerprüfung. Kohlenmonoxid entsteht bei unvollständiger Verbrennung und ist nicht nur umweltschädlich, sondern auch gesundheitsgefährdend. Die BImSchV Stufe 2 schreibt einen maximalen CO-Wert von 1,25 Gramm pro Kubikmeter vor. Ein hoher CO-Wert deutet auf Probleme bei der Verbrennung hin, etwa zu wenig Luftzufuhr, zu feuchtes Holz oder eine falsche Bedienung des Ofens. Trockenes Brennholz mit einer Restfeuchte unter 20 Prozent ist die wichtigste Voraussetzung für niedrige CO-Emissionen. ## Staubemissionen: Feinstaub reduzieren Die Feinstaubbelastung durch Kaminöfen ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt. Die aktuellen Grenzwerte liegen bei 0,04 Gramm pro Kubikmeter für neue Öfen. Ältere Modelle, die diese Werte nicht einhalten, müssen nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Die Fristen richten sich nach dem Baujahr des Ofens. Staubemissionen lassen sich durch richtiges Heizen deutlich senken. Verwenden Sie ausschließlich naturbelassenes, trockenes Holz und vermeiden Sie das Verbrennen von behandeltem Holz, Papier mit Farbe oder Kunststoffen. ## Abgastemperatur: Der unterschätzte Messwert Die Abgastemperatur gibt Aufschluss über die Effizienz Ihres Kaminofens. Liegt sie zu hoch, geht wertvolle Wärme ungenutzt durch den Schornstein verloren. Liegt sie zu niedrig, droht Versottung im Schornstein durch kondensierende Feuchtigkeit. Optimal sind Abgastemperaturen zwischen 250 und 350 Grad Celsius. Moderne Öfen mit Wärmespeicher erreichen bessere Werte, da sie die Wärme länger im Aufstellraum halten. ## Emissionen messen: So läuft die Prüfung ab Der Schornsteinfeger misst die Abgaswerte in der Regel bei der Feuerstättenschau oder bei einer gesonderten Emissionsmessung. Dabei wird eine Sonde in das Abgasrohr eingeführt, die CO-Gehalt, Abgastemperatur und Sauerstoffgehalt erfasst. Aus diesen Daten berechnet das Messgerät den Wirkungsgrad und die spezifischen Emissionen. Sie als Ofenbesitzer können sich vorbereiten, indem Sie bei der Messung besonders trockenes, gut abgelagertes Holz verwenden und den Ofen korrekt bedienen. ## Brennholzqualität als Schlüssel zu guten Abgaswerten Die Qualität des Brennholzes hat den größten Einfluss auf die Abgaswerte Ihres Kaminofens. Feuchtes oder verschmutztes Holz führt zu erhöhten CO- und Staubwerten. Kammergetrocknetes Brennholz von RUNDHOLZ Erdtmann garantiert eine Restfeuchte von unter 20 Prozent und sorgt damit für eine saubere, effiziente Verbrennung. So bleiben Ihre Emissionen niedrig und Ihr Schornsteinfeger zufrieden.
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