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Holzwirtschaft in Deutschland: Zahlen und Fakten

Die deutsche Holzwirtschaft in Zahlen: Waldbestand, Holzeinschlag, Arbeitsplätze und warum der Rohstoff Holz für Deutschland so bedeutend ist.

## Holzwirtschaft in Deutschland: Ein Überblick in Zahlen und Fakten Die Holzwirtschaft gehört zu den tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft — und doch wissen viele Menschen überraschend wenig über die Bedeutung dieses Sektors. Wir präsentieren Ihnen die wichtigsten Zahlen und Fakten rund um Waldbestand, Holzeinschlag und die wirtschaftliche Bedeutung der Branche. ## Der deutsche Wald in Zahlen Deutschland ist eines der waldreichsten Länder Europas. Mit rund 11,4 Millionen Hektar Waldfläche sind etwa 32 Prozent des Bundesgebietes bewaldet. Der Holzvorrat in deutschen Wäldern beträgt beeindruckende 3,9 Milliarden Kubikmeter — der höchste Wert in ganz Europa. Jedes Jahr wachsen rund 120 Millionen Kubikmeter Holz nach, während der jährliche Einschlag bei etwa 75 bis 80 Millionen Kubikmetern liegt. Diese Wald-Statistik zeigt einen entscheidenden Punkt: In Deutschland wächst deutlich mehr Holz nach, als geerntet wird. Das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft, das hierzulande seit über 300 Jahren praktiziert wird, sorgt dafür, dass unser Waldbestand stabil bleibt und sogar wächst. ## Wirtschaftliche Bedeutung der Holzwirtschaft Deutschland Die Holz- und Forstwirtschaft einschließlich der nachgelagerten Verarbeitungsstufen erwirtschaftet in Deutschland einen jährlichen Umsatz von über 180 Milliarden Euro. Damit übertrifft die Branche viele andere Wirtschaftszweige, die öffentlich deutlich präsenter sind. Rund 1,1 Millionen Menschen sind in der Forst- und Holzwirtschaft beschäftigt — von der Waldarbeit über die Sägeindustrie bis hin zur Möbelherstellung und zum Holzbau. Besonders bemerkenswert ist die regionale Verteilung. Die Holzwirtschaft schafft Arbeitsplätze vor allem in ländlichen Regionen, wo andere Industrien oft fehlen. Sägewerke, Holzverarbeitungsbetriebe und Forstbetriebe bilden das wirtschaftliche Rückgrat vieler Gemeinden. ## Holzeinschlag nach Baumarten Der Holzeinschlag in Deutschland verteilt sich auf verschiedene Baumarten. Fichte und Tanne dominieren mit etwa 55 Prozent, gefolgt von Kiefer und Lärche mit rund 20 Prozent. Buche und andere Laubhölzer machen etwa 18 Prozent aus, während Eiche rund 7 Prozent beisteuert. Diese Verteilung spiegelt die Zusammensetzung der deutschen Wälder wider, in denen Nadelbäume noch immer überwiegen. Allerdings verändert sich die Waldzusammensetzung: Durch den Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern nimmt der Laubholzanteil stetig zu. Für die Holzwirtschaft bedeutet das langfristig ein verändertes Rohstoffangebot und neue Chancen für innovative Produkte. ## Holz als Wirtschaftsfaktor der Zukunft Die Bedeutung der Holzwirtschaft in Deutschland wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Der Trend zum nachhaltigen Bauen, die energetische Nutzung von Holz und die steigende Nachfrage nach natürlichen Werkstoffen treiben die Entwicklung voran. Als nachwachsender Rohstoff mit hervorragender CO₂-Bilanz ist Holz ein zentraler Baustein der Bioökonomie. Bei RUNDHOLZ Erdtmann sind wir stolz, Teil dieser bedeutenden Branche zu sein. Mit unseren Rundholzprodukten aus nachhaltiger Forstwirtschaft tragen wir dazu bei, dass der Rohstoff Holz auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der deutschen Wirtschaft spielt.
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