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Holzpellets ENplus A1 vs DINplus: Unterschiede

ENplus A1 oder DINplus – welche Pellets-Norm ist besser? Wir vergleichen Grenzwerte, Ascheschmelzverhalten und Prüfverfahren der beiden Zertifizierungen.

## Pellets-Normen im Überblick: ENplus und DINplus Wer Holzpellets kauft, stößt unweigerlich auf die Bezeichnungen ENplus A1 und DINplus. Beide Zertifizierungen stehen für hohe Qualität, doch es gibt feine Unterschiede, die für Verbraucher relevant sind. Der ENplus DINplus Unterschied liegt vor allem in den Prüfverfahren, den Grenzwerten und der Überwachung der gesamten Lieferkette. In diesem Beitrag erklären wir die Pellets Norm im Detail, damit Sie eine fundierte Kaufentscheidung treffen können. ## ENplus A1: Der europäische Standard ENplus ist ein Zertifizierungssystem, das auf der europäischen Norm EN ISO 17225-2 basiert. Es wurde 2010 vom Europäischen Pelletrat eingeführt und hat sich als internationaler Qualitätsstandard durchgesetzt. Die Klasse A1 stellt dabei die höchsten Anforderungen. ENplus A1-Pellets dürfen einen Aschegehalt von maximal 0,7 Prozent aufweisen, die mechanische Festigkeit muss mindestens 97,5 Prozent betragen, und der Feinanteil darf bei der Auslieferung höchstens ein Prozent ausmachen. Das Besondere an ENplus ist die Zertifizierung der gesamten Lieferkette. Nicht nur die Produktion, sondern auch der Handel und die Logistik werden überwacht. Jeder zertifizierte Händler erhält eine eigene ENplus-ID-Nummer, die auf dem Lieferschein angegeben sein muss. So kann der Verbraucher die Herkunft der Pellets lückenlos nachverfolgen. ## DINplus: Der deutsche Qualitätsstandard DINplus ist ein deutsches Zertifizierungszeichen, das von DIN CERTCO vergeben wird. Es basiert ebenfalls auf der EN ISO 17225-2, geht aber in einigen Punkten über die europäische Norm hinaus. Ein wesentlicher Unterschied betrifft das Ascheschmelzverhalten. DINplus fordert eine Erweichungstemperatur der Asche von mindestens 1200 Grad Celsius. Dieser Wert ist strenger als bei ENplus A1, wo das Ascheschmelzverhalten zwar geprüft, aber kein konkreter Grenzwert vorgeschrieben wird. Das Ascheschmelzverhalten ist in der Praxis durchaus relevant. Pellets mit niedrigem Ascheschmelzpunkt können im Brennraum Schlacke bilden, die den Rost verstopft und die Verbrennung beeinträchtigt. DINplus-Pellets bieten hier eine zusätzliche Sicherheit, besonders bei leistungsstarken Pelletkesseln mit hohen Brennraumtemperaturen. ## Grenzwerte im direkten Vergleich Bei den meisten Grenzwerten stimmen ENplus A1 und DINplus überein: Der Heizwert muss mindestens 16,5 MJ/kg betragen, der Wassergehalt darf maximal zehn Prozent ausmachen, und der Durchmesser liegt bei sechs oder acht Millimetern. Beim Stickstoffgehalt fordert ENplus A1 maximal 0,3 Prozent, während DINplus denselben Wert ansetzt. Auch beim Schwefelgehalt gibt es mit maximal 0,04 Prozent keine Unterschiede. Der entscheidende Unterschied liegt, wie erwähnt, beim Ascheschmelzverhalten und bei der Art der Überwachung. ## Prüfverfahren und Kontrollen Bei ENplus werden zertifizierte Betriebe mindestens einmal jährlich durch unabhängige Prüfinstitute kontrolliert. Zusätzlich sind unangekündigte Stichproben möglich. DINplus setzt ebenfalls auf regelmäßige Fremdüberwachung durch DIN CERTCO und akkreditierte Labore. Beide Systeme verlangen eine laufende Eigenüberwachung durch den Hersteller mit dokumentierter Qualitätssicherung. ## Welche Norm ist die bessere Wahl? Für den durchschnittlichen Pelletheizungsbesitzer sind beide Zertifizierungen eine Garantie für hochwertige Pellets. Wer einen modernen Pelletkessel mit automatischer Entaschung betreibt, fährt mit beiden Normen bestens. Bei älteren Anlagen oder Kesseln, die zu Schlackebildung neigen, kann die strengere DINplus-Anforderung beim Ascheschmelzverhalten ein Vorteil sein. Viele Hersteller lassen ihre Pellets sowohl nach ENplus als auch nach DINplus zertifizieren und bieten damit doppelte Qualitätssicherheit. ## Unser Rat von RUNDHOLZ Erdtmann Achten Sie beim Pelletkauf grundsätzlich auf eine der beiden Zertifizierungen. Lose Pellets ohne Qualitätssiegel können minderwertig sein und Ihre Heizanlage schädigen. Bei RUNDHOLZ Erdtmann erhalten Sie ausschließlich zertifizierte Holzpellets, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen.
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