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RUNDHOLZ Erdtmann
Holzfeuchte messen: Methoden und Geräte
Die Holzfeuchte ist entscheidend für sauberes Heizen. Lernen Sie die besten Methoden und Messgeräte kennen, um den Feuchtigkeitsgehalt Ihres Holzes zu prüfen.
## Warum die Holzfeuchte so wichtig ist
Der Feuchtigkeitsgehalt von Brennholz ist einer der wichtigsten Faktoren für effizientes und umweltfreundliches Heizen. Zu feuchtes Holz verbrennt unvollständig, erzeugt weniger Wärme, verursacht mehr Schadstoffe und begünstigt die Bildung von Glanzruß im Schornstein. Die BImSchV schreibt einen maximalen Feuchtegehalt von 25 Prozent vor, optimal sind jedoch Werte unter 20 Prozent. Doch wie lässt sich die Holzfeuchte zuverlässig messen? RUNDHOLZ Erdtmann stellt Ihnen die gängigsten Methoden vor.
## Widerstandsmessung: Die gängigste Methode
Die am weitesten verbreitete Methode zur Holzfeuchtemessung ist die elektrische Widerstandsmessung. Dabei werden zwei Messelektroden - meist in Form von Nadeln oder Stiften - in das Holz gedrückt. Das Gerät misst den elektrischen Widerstand zwischen den Elektroden, der mit zunehmendem Wassergehalt sinkt. Je feuchter das Holz, desto besser leitet es Strom. Einfache Widerstandsmessgeräte sind bereits ab 15 bis 30 Euro im Fachhandel erhältlich und liefern für den Hausgebrauch ausreichend genaue Ergebnisse. Für ein zuverlässiges Messergebnis sollten Sie das Holzscheit frisch spalten und im Inneren messen, da die Oberfläche schneller trocknet als der Kern.
## Darrmethode: Der Goldstandard der Feuchtemessung
Die genaueste Methode zur Bestimmung der Holzfeuchte ist die Darrmethode, auch gravimetrische Methode genannt. Dabei wird eine Holzprobe zunächst gewogen, anschließend bei 103 Grad Celsius im Trockenschrank getrocknet, bis sich das Gewicht nicht mehr verändert, und dann erneut gewogen. Aus der Differenz zwischen Nass- und Trockengewicht lässt sich die exakte Holzfeuchte berechnen. Diese Methode wird vor allem in der Forstwirtschaft und in Labors eingesetzt, ist für den privaten Gebrauch aber zu aufwendig.
## Kapazitive Messgeräte: Zerstörungsfreie Messung
Eine modernere Alternative sind kapazitive Feuchtigkeitsmesser. Diese arbeiten mit einem elektrischen Feld und messen die dielektrische Eigenschaft des Holzes, die sich je nach Wassergehalt verändert. Der große Vorteil: Die Messung erfolgt zerstörungsfrei, es müssen keine Nadeln in das Holz gesteckt werden. Kapazitive Geräte sind etwas teurer als einfache Widerstandsmesser, liefern dafür aber schnellere und bequemere Ergebnisse.
## Tipps für genaue Messergebnisse
Unabhängig von der gewählten Methode gibt es einige Grundregeln für aussagekräftige Ergebnisse. Messen Sie immer an mehreren Stellen und an verschiedenen Scheiten einer Lieferung. Messen Sie im frisch gespaltenen Kern des Holzes, nicht an der trockenen Oberfläche. Beachten Sie, dass verschiedene Holzarten unterschiedliche Dichten haben, was das Messergebnis beeinflussen kann - viele Geräte bieten daher eine Holzartenauswahl an.
## Unser Qualitätsversprechen
Bei RUNDHOLZ Erdtmann wird jede Charge Brennholz vor der Auslieferung auf ihre Restfeuchte geprüft. Unser kammergetrocknetes Holz liegt garantiert unter 20 Prozent Holzfeuchte. So können Sie sicher sein, dass Ihr Brennholz optimal vorbereitet ist - für maximale Wärme und minimale Emissionen.