Ratgeber RUNDHOLZ Erdtmann

Heizen mit Holz im Altbau: Tipps und Tricks

Altbau heizen mit Holz stellt besondere Herausforderungen: Zugluft, fehlende Dämmung und alte Schornsteine. Unsere Tipps helfen, effizient und sicher zu heizen.

## Holzheizung im Altbau: Herausforderungen und Chancen Viele Besitzer älterer Häuser möchten mit einem Kaminofen im Altbau für behagliche Wärme sorgen. Holzheizungen sind gerade in Altbauten eine attraktive Ergänzung zur bestehenden Heizanlage, denn sie liefern schnelle Strahlungswärme und schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Doch das Heizen mit Holz im Altbau bringt einige Besonderheiten mit sich, die Sie kennen sollten. Bei RUNDHOLZ Erdtmann unterstützen wir Sie mit praxiserprobten Tipps für einen effizienten und sicheren Betrieb. ## Zugluft: Der unsichtbare Wärmedieb Altbauten sind selten so dicht wie moderne Neubauten. Undichte Fenster, Türen und Rollladenkästen sorgen für ständigen Luftaustausch, der im Winter viel Wärme kostet. Für den Kaminofen kann Zugluft allerdings auch Vorteile haben: Die natürliche Belüftung stellt sicher, dass der Ofen ausreichend Verbrennungsluft erhält. In modernen, luftdichten Häusern wird oft eine externe Verbrennungsluftzufuhr benötigt, die im Altbau meist nicht erforderlich ist. Dennoch sollten Sie übermäßige Zugluft reduzieren, indem Sie Fensterdichtungen erneuern und Türschwellen abdichten. So verhindern Sie, dass die vom Kaminofen erzeugte Wärme sofort wieder entweicht. ## Dämmung: Was ist machbar und sinnvoll? Eine vollständige energetische Sanierung ist bei vielen Altbauten aus Kostengründen oder wegen Denkmalschutzauflagen nicht möglich. Doch auch kleinere Maßnahmen zeigen große Wirkung. Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist eine der effektivsten und kostengünstigsten Maßnahmen. Auch das Nachrüsten einer Kellerdeckendämmung reduziert Wärmeverluste spürbar. In Kombination mit einem Kaminofen können Sie so die Heizkosten deutlich senken, ohne das gesamte Gebäude sanieren zu müssen. Wichtig ist dabei, das Haus nicht übermäßig abzudichten, damit die Verbrennungsluftversorgung des Ofens gewährleistet bleibt. ## Der Schornstein im Altbau: Voraussetzungen prüfen Altbauten verfügen oft über gemauerte Schornsteine, die ursprünglich für Kohle- oder Ölheizungen ausgelegt waren. Bevor Sie einen Kaminofen im Altbau anschließen, muss der Schornsteinfeger den vorhandenen Schornstein begutachten. Häufige Probleme sind ein zu großer Querschnitt, Versottung durch jahrelange Nutzung oder Risse im Mauerwerk. In vielen Fällen ist eine Sanierung mit einem eingesetzten Edelstahlrohr notwendig, um den Schornstein für den Betrieb eines modernen Kaminofens tauglich zu machen. Die Kosten hierfür sind überschaubar und die Investition lohnt sich langfristig. ## Den richtigen Kaminofen für den Altbau wählen Nicht jeder Kaminofen passt in jeden Altbau. Die Heizleistung muss zum Raumvolumen passen, wobei im Altbau aufgrund der geringeren Dämmung oft eine höhere Leistung benötigt wird als im Neubau. Öfen mit eingebauter Speichermasse aus Speckstein oder Keramik sind besonders empfehlenswert, weil sie Wärme über Stunden gleichmäßig abgeben. Wasserführende Kaminöfen, die einen Teil der Wärme ins zentrale Heizsystem einspeisen, sind eine hervorragende Lösung für Altbauten mit bestehender Zentralheizung. Sie kombinieren die Gemütlichkeit des offenen Feuers mit der Effizienz einer modernen Heizungsanlage. ## Effizienz steigern: Praktische Tipps Um beim Altbau heizen mit Holz das Beste herauszuholen, beachten Sie folgende Empfehlungen: Heizen Sie bevorzugt den Raum, in dem Sie sich aufhalten, anstatt das gesamte Haus über den Kaminofen zu beheizen. Nutzen Sie den Kaminofen gezielt an kalten Winterabenden als Ergänzung zur Zentralheizung. Verwenden Sie ausschließlich kammergetrocknetes Brennholz von RUNDHOLZ Erdtmann, denn trockenes Holz liefert maximale Wärme bei minimalen Emissionen. Halten Sie die Türen zu unbeheizten Räumen geschlossen, um die Wärme dort zu halten, wo Sie sie brauchen. ## Genehmigungen und Vorschriften beachten Beim Einbau eines Kaminofens im Altbau sind verschiedene Vorschriften zu beachten. Die Bundesimmissionsschutzverordnung regelt die zulässigen Emissionswerte, und Ihr Schornsteinfeger muss die Installation abnehmen. In denkmalgeschützten Gebäuden können zusätzliche Auflagen gelten. Klären Sie alle Fragen vorab mit Ihrem Bezirksschornsteinfeger, der Ihnen auch bei der Auswahl des richtigen Ofens beratend zur Seite steht.
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