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Grundofen: Wärme für Stunden

Der Grundofen speichert Wärme über viele Stunden und gibt sie gleichmäßig ab. Erfahren Sie alles über das Speicherprinzip und die optimale Bauweise.

## Der Grundofen: Das Prinzip der gespeicherten Wärme Der Grundofen ist die ursprünglichste und wohl effizienteste Form des Kachelofens. Sein Name verrät bereits das Wesentliche: Er wird von Grund auf gemauert und nutzt die gesamte Ofenmasse als Wärmespeicher. Während andere Öfen ihre Wärme schnell abgeben und ebenso schnell auskühlen, hält der Grundofen die Wärme über viele Stunden – ein Prinzip, das ihn zum idealen Speicherofen für anspruchsvolle Heizaufgaben macht. ## Das Speicherprinzip im Detail Das Herzstück des Grundofens ist sein keramischer Kern aus Schamottesteinen. Beim Abbrand strömen die heißen Rauchgase durch ein System langer, gewundener Züge, die durch die massive Speichermasse führen. Dabei geben die Rauchgase einen Großteil ihrer Wärmeenergie an die Ofenmasse ab, bevor sie den Schornstein erreichen. Die Abgastemperatur am Schornsteinaustritt liegt bei einem gut konstruierten Grundofen bei nur 150 bis 200 Grad Celsius – ein Zeichen dafür, dass die Wärme dort bleibt, wo sie hingehört: im Ofen und im Raum. Die gespeicherte Wärme wird anschließend über Stunden gleichmäßig als Strahlungswärme an den Wohnraum abgegeben. Je nach Größe und Bauweise kann ein Grundofen nach einer einzigen Befeuerung 8 bis 24 Stunden lang Wärme spenden. Diese lange Wärmeabgabe macht ihn besonders wirtschaftlich und komfortabel. ## Heizleistung und Dimensionierung Die Heizleistung eines Grundofens wird nicht in Kilowatt angegeben, wie man es von anderen Öfen kennt, sondern als mittlere Wärmeleistung über den gesamten Speicherzyklus. Ein typischer Grundofen für ein Einfamilienhaus liefert etwa 3 bis 5 kW mittlere Leistung und kann damit problemlos mehrere Räume beheizen. Die Dimensionierung erfordert eine sorgfältige Berechnung durch den Hafnermeister, der die Raumgröße, die Dämmung des Gebäudes und das gewünschte Heizverhalten berücksichtigt. Eine Überdimensionierung ist ebenso problematisch wie eine zu kleine Auslegung. ## Bauweise und Materialien Der Grundofen wird ausschließlich aus mineralischen Materialien errichtet. Schamottesteine bilden den Feuerraum und die Züge, während die äußere Hülle aus Kacheln, Putz oder Naturstein bestehen kann. Metallische Bauteile werden auf ein Minimum reduziert, was die Langlebigkeit des Ofens erhöht. Ein fachgerecht gebauter Grundofen kann mehrere Generationen überdauern. Die Bauzeit beträgt in der Regel mehrere Tage, da jede Schicht sorgfältig aufeinander abgestimmt werden muss. ## Grundofen mit dem richtigen Brennholz betreiben Für den optimalen Betrieb Ihres Grundofens ist die Holzqualität entscheidend. RUNDHOLZ Erdtmann liefert Ihnen kammergetrocknetes Scheitholz mit einer Restfeuchte unter 18 Prozent – ideal für die intensive Abbrandphase des Grundofens. Besonders Buchenholz eignet sich hervorragend, da es ein gleichmäßiges Glutbett bildet und die Speichermasse optimal auflädt. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung zur richtigen Holzwahl und Scheitlänge für Ihren Speicherofen.
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