Ratgeber RUNDHOLZ Erdtmann

Förderung für Holzheizungen: Aktuelle Programme

BAFA-Zuschuss, KfW-Kredit und regionale Förderprogramme für Holzheizungen – alle aktuellen Fördermöglichkeiten und das Antragsverfahren im Überblick.

## Förderung für Holzheizungen: So sichern Sie sich Zuschüsse Die Umstellung auf eine Holzheizung wird in Deutschland durch verschiedene Förderprogramme finanziell unterstützt. Ob Pelletheizung, Scheitholzkessel oder Hackschnitzelanlage – wer auf erneuerbare Energien setzt, kann von attraktiven Zuschüssen und günstigen Krediten profitieren. RUNDHOLZ Erdtmann gibt Ihnen einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten und erklärt das Antragsverfahren Schritt für Schritt. ## BAFA-Förderung: Zuschüsse für Biomasseheizungen Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Einbau von Biomasseheizungen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Förderfähig sind unter anderem Pelletkessel, Pelletöfen mit Wassertasche, Scheitholzvergaserkessel sowie Hackschnitzelkessel. Der Basisfördersatz beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Wird gleichzeitig eine alte Öl- oder Gasheizung ersetzt, kommt ein Klimageschwindigkeitsbonus von bis zu 20 Prozent hinzu. Insgesamt können so bis zu 70 Prozent der Kosten gefördert werden – eine erhebliche finanzielle Entlastung. Wichtig: Seit 2024 wird die Förderung über die KfW abgewickelt. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Ein Energieberater sollte frühzeitig eingebunden werden, da für viele Maßnahmen ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erforderlich ist und einen zusätzlichen Bonus von 5 Prozent ermöglicht. ## KfW-Kredite: Günstige Finanzierung für Holzheizungen Ergänzend zu den BAFA-Zuschüssen bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite für energetische Sanierungsmaßnahmen an. Das Programm KfW 261/262 unterstützt den Einbau effizienter Holzheizungen mit Krediten bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit bei Komplettsanierung zum Effizienzhaus. Besonders attraktiv: Neben den niedrigen Zinssätzen gewährt die KfW einen Tilgungszuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Kombination aus BAFA-Zuschuss und KfW-Kredit macht die Investition in eine Holzheizung besonders wirtschaftlich. ## Regionale und Kommunale Förderprogramme Neben den bundesweiten Programmen gibt es zahlreiche regionale Fördermöglichkeiten. Viele Bundesländer und Kommunen bieten eigene Zuschüsse für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Diese lassen sich häufig mit den Bundesprogrammen kombinieren. Einige Beispiele: - **Baden-Württemberg**: Zusätzliche Landesförderung für den Austausch alter Heizungsanlagen. - **Bayern**: Das 10.000-Häuser-Programm fördert innovative Heizsysteme. - **Nordrhein-Westfalen**: progres.nrw bietet Zuschüsse für Biomasseheizungen. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem Energieberater über lokale Fördermöglichkeiten. ## Das Antragsverfahren: So gehen Sie vor Der Weg zur Förderung folgt einem klaren Ablauf: 1. **Energieberater einschalten**: Lassen Sie sich von einem zertifizierten Energieeffizienz-Experten beraten und einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. 2. **Angebot einholen**: Holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und wählen Sie ein geeignetes Heizsystem. 3. **Förderantrag stellen**: Den Antrag bei der KfW einreichen – unbedingt vor Auftragsvergabe und Baubeginn. 4. **Genehmigung abwarten**: Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids darf mit der Installation begonnen werden. 5. **Umsetzung und Nachweise**: Nach Installation reichen Sie die Rechnungen und den Verwendungsnachweis bei der KfW ein. ## RUNDHOLZ Erdtmann: Ihr Partner für Brennholz Eine moderne Holzheizung ist nur so gut wie ihr Brennstoff. Bei RUNDHOLZ Erdtmann liefern wir Ihnen hochwertiges Brennholz, Hackschnitzel und Anzündholz in bester Qualität – die perfekte Ergänzung zu Ihrer geförderten Holzheizung.
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