Technik
RUNDHOLZ Erdtmann
Feinstaub und Holzheizung: Fakten und Lösungen
Feinstaub durch Holzheizungen ist ein viel diskutiertes Thema. Erfahren Sie, wie Partikelfilter und richtige Verbrennung die Emissionen deutlich senken.
## Feinstaub und Holzheizung: Ein differenzierter Blick
Das Heizen mit Holz steht immer wieder in der Kritik, wenn es um Feinstaubbelastung geht. Doch wie groß ist das Problem wirklich, und welche Lösungen gibt es? Bei RUNDHOLZ Erdtmann möchten wir Ihnen die wichtigsten Fakten zur Feinstaubthematik bei der Holzheizung erläutern und zeigen, wie Sie die Emissionen Ihres Kamins auf ein Minimum reduzieren können.
## Was ist Feinstaub und woher kommt er?
Feinstaub bezeichnet winzige Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometern (PM10) beziehungsweise weniger als 2,5 Mikrometern (PM2,5). Bei der Verbrennung von Holz entstehen solche Partikel vor allem dann, wenn die Verbrennungsbedingungen nicht optimal sind. Unvollständige Verbrennung, zu feuchtes Holz oder eine falsche Luftzufuhr führen zu deutlich erhöhten Emissionen. Im Vergleich zu anderen Feinstaubquellen wie dem Straßenverkehr oder der Industrie macht die Holzheizung zwar nur einen Teil der Gesamtbelastung aus, dennoch lohnt es sich, hier aktiv gegenzusteuern.
## Richtige Verbrennung als Schlüssel zur Emissionsreduzierung
Der wichtigste Faktor für geringe Feinstaubemissionen ist eine saubere, vollständige Verbrennung. Dafür sollten Sie ausschließlich gut getrocknetes Brennholz mit einer Holzfeuchte unter 20 Prozent verwenden. Frisch geschlagenes oder schlecht gelagertes Holz enthält zu viel Wasser, was die Verbrennungstemperatur senkt und den Ausstoß von Schadstoffen massiv erhöht. Achten Sie außerdem auf eine ausreichende Luftzufuhr, besonders in der Anheizphase. Moderne Kaminöfen verfügen über ausgeklügelte Luftführungssysteme, die eine optimale Verbrennung gewährleisten.
## Partikelfilter für bestehende Anlagen
Für ältere Kaminöfen und Holzheizungen gibt es mittlerweile wirksame Partikelfilter, die nachgerüstet werden können. Elektrostatische Abscheider beispielsweise laden die Feinstaubpartikel elektrisch auf und fangen sie an einer Gegenelektrode ein. Diese Filter können die Partikelemissionen um bis zu 90 Prozent reduzieren. Auch katalytische Filter, die schädliche Abgasbestandteile in unschädliche Stoffe umwandeln, sind eine sinnvolle Ergänzung. Die Investitionskosten für einen Partikelfilter liegen je nach Modell zwischen 500 und 2.000 Euro, amortisieren sich aber durch die verbesserte Umweltbilanz.
## Moderne Öfen mit niedrigen Emissionswerten
Wer einen neuen Kaminofen anschafft, sollte auf aktuelle Emissionswerte achten. Moderne Öfen erfüllen die strengen Anforderungen der BImSchV Stufe 2 und unterschreiten die Grenzwerte für Feinstaub häufig deutlich. Viele Hersteller bieten zudem Öfen mit dem Umweltzeichen Blauer Engel an, die besonders emissionsarm arbeiten.
## Unser Beitrag: Hochwertiges, trockenes Brennholz
Bei RUNDHOLZ Erdtmann liefern wir Ihnen kammergetrocknetes Brennholz mit garantiert niedriger Restfeuchte. Damit leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur Feinstaubreduzierung, denn trockenes Holz verbrennt sauberer, effizienter und erzeugt mehr Wärme bei weniger Emissionen. Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gerne zur optimalen Holzwahl für Ihre Feuerstätte.