Ratgeber
RUNDHOLZ Erdtmann
Energieausweis und Holzheizung: Was gilt?
Wie wirkt sich eine Holzheizung auf den Energieausweis aus? Alles zum Primärenergiefaktor von Holz und dessen Einstufung als erneuerbarer Energieträger.
## Der Energieausweis im Überblick
Der Energieausweis ist ein Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes bewertet. Er ist bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Immobilien gesetzlich vorgeschrieben und gibt Auskunft über den Energiebedarf oder den tatsächlichen Energieverbrauch. Für Eigenheimbesitzer mit einer Holzheizung stellt sich dabei eine entscheidende Frage: Wie wird das Heizen mit Holz im Energieausweis berücksichtigt? Bei RUNDHOLZ Erdtmann erklären wir die Zusammenhänge verständlich und zeigen, warum Holz als Brennstoff einen echten Vorteil bietet.
## Der Primärenergiefaktor von Holz
Der Primärenergiefaktor ist der Schlüssel zur Bewertung eines Energieträgers im Energieausweis. Er berücksichtigt nicht nur die Energie, die beim Verbrennen frei wird, sondern auch den Aufwand für Gewinnung, Aufbereitung und Transport des Brennstoffs. Fossile Energieträger wie Erdgas haben einen Primärenergiefaktor von 1,1, Heizöl liegt bei 1,1 und Strom aus dem öffentlichen Netz bei 1,8. Holz hingegen wird mit einem Primärenergiefaktor von nur 0,2 bewertet. Das bedeutet, dass Holz als nahezu klimaneutral eingestuft wird, da es beim Verbrennen nur so viel CO2 freisetzt, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.
Dieser niedrige Primärenergiefaktor Holz hat erhebliche Auswirkungen auf den Energieausweis. Ein Gebäude mit Holzheizung erreicht deutlich bessere Werte als ein vergleichbares Gebäude mit Öl- oder Gasheizung. Das kann den Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer guten Energieeffizienzklasse ausmachen.
## Holzheizung und erneuerbare Energien
Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz verpflichtet Eigentümer von Neubauten, einen Teil ihres Wärmebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Holzheizungen erfüllen diese Anforderung vollständig, da Holz als erneuerbarer Energieträger anerkannt ist. Ob Scheitholzkessel, Pelletheizung oder Hackschnitzelanlage – alle Holzheizsysteme werden als Nutzung erneuerbarer Energien angerechnet. Auch ein wasserführender Kaminofen, der einen Teil seiner Wärme ins zentrale Heizsystem einspeist, kann zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen beitragen.
## Bedarfsausweis oder Verbrauchsausweis?
Es gibt zwei Arten von Energieausweisen: den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Beim Bedarfsausweis wird der theoretische Energiebedarf anhand der Gebäudehülle und der Anlagentechnik berechnet. Hier fließt der niedrige Primärenergiefaktor von Holz direkt in die Berechnung ein und verbessert das Ergebnis spürbar. Beim Verbrauchsausweis werden die tatsächlichen Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre herangezogen. Auch hier schneidet eine Holzheizung gut ab, da der gemessene Verbrauch mit dem Primärenergiefaktor multipliziert wird.
## Vorteile für Immobilienbesitzer
Ein guter Energieausweis steigert den Wert Ihrer Immobilie. Potenzielle Käufer und Mieter achten zunehmend auf die Energieeffizienzklasse, da sie direkte Rückschlüsse auf die zu erwartenden Heizkosten erlaubt. Eine Holzheizung kann hier ein echtes Verkaufsargument sein. Darüber hinaus gibt es in vielen Bundesländern und Kommunen Förderprogramme für den Einbau von Holzheizungen, die die Investitionskosten erheblich senken können.
## Fazit von RUNDHOLZ Erdtmann
Die Kombination aus Energieausweis und Holzheizung ist ein Gewinn auf ganzer Linie. Der niedrige Primärenergiefaktor von Holz verbessert den Energieausweis deutlich, die Anerkennung als erneuerbarer Energieträger erfüllt gesetzliche Vorgaben und die Heizkosten bleiben stabil und kalkulierbar. Setzen Sie auf hochwertiges Brennholz von RUNDHOLZ Erdtmann und profitieren Sie von einer nachhaltigen und wirtschaftlich sinnvollen Heizlösung.