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RUNDHOLZ Erdtmann
Eichenbrennholz: Eigenschaften und Verwendung
Eichenbrennholz besticht durch langes Glutbett und hohen Heizwert. Erfahren Sie alles über Eigenschaften, Gerbsäure und richtige Verwendung.
## Eiche als Brennholz: Robust und energiereich
Eichenholz zählt zu den wertvollsten Brennhölzern in Mitteleuropa. Mit seiner enormen Dichte, dem hervorragenden Heizwert und dem charakteristisch langen Glutbett hat sich Eichenbrennholz einen festen Platz in deutschen Haushalten erobert. RUNDHOLZ Erdtmann bietet Ihnen sorgfältig aufbereitetes Eichenbrennholz für ein effizientes und angenehmes Heizvergnügen.
## Heizwert und Energiegehalt
Eichenholz gehört zu den Hartlaubhölzern mit dem höchsten Heizwert. Pro Raummeter liefert Eiche etwa 2.100 kWh und ist damit auf Augenhöhe mit Buche. Pro Kilogramm liegt der Heizwert bei rund 4,2 kWh. Diese beeindruckende Energiedichte verdankt die Eiche ihrem langsamen Wachstum und der daraus resultierenden hohen Holzdichte. Ein Festmeter Eichenholz wiegt im getrockneten Zustand etwa 650 bis 710 Kilogramm – deutlich mehr als die meisten Weichhölzer.
## Das legendäre Glutbett
Das herausragendste Merkmal von Eichenbrennholz ist sein außergewöhnlich langes Glutbett. Einmal entzündet, bildet Eiche eine tiefe, langanhaltende Glut, die über viele Stunden gleichmäßig Wärme abstrahlt. Diese Eigenschaft macht Eichenholz zum idealen Brennstoff für Öfen, die über Nacht warm halten sollen. Wenn Sie abends Eichenscheite auflegen, finden Sie morgens noch ausreichend Glut vor, um den Ofen ohne Anzündhilfe wieder in Gang zu bringen. Kein anderes heimisches Brennholz kann in dieser Disziplin mit der Eiche mithalten.
## Gerbsäure: Was Sie wissen müssen
Eichenholz enthält von Natur aus einen hohen Anteil an Gerbsäure, auch Tannin genannt. Diese Substanz hat Auswirkungen auf die Verbrennung und die Verwendung im Kamin. Frisches oder unzureichend getrocknetes Eichenholz kann beim Verbrennen einen leicht säuerlichen Geruch entwickeln. Die Gerbsäure kann zudem bei unvollständiger Verbrennung aggressive Kondensate bilden, die den Schornstein belasten. Aus diesem Grund ist eine ausreichende Trocknung bei Eichenholz besonders wichtig. Bei einer Restfeuchte unter 18 Prozent sind die Auswirkungen der Gerbsäure minimal. Für offene Kamine ist Eiche weniger ideal, da der Geruch in den Wohnraum gelangen kann. In geschlossenen Kaminöfen und Kachelöfen entfaltet Eichenbrennholz hingegen seine volle Stärke.
## Trocknung und Lagerung
Eichenholz benötigt aufgrund seiner Dichte und des Gerbsäuregehalts eine längere Trocknungszeit als viele andere Holzarten. Zwei bis drei Jahre Lufttrocknung sind empfehlenswert, um optimale Verbrennungseigenschaften zu erzielen. RUNDHOLZ Erdtmann bietet kammergetrocknetes Eichenbrennholz an, das bereits auf unter 18 Prozent Restfeuchte getrocknet wurde. So können Sie sofort mit dem Heizen beginnen, ohne jahrelang auf die Trocknung warten zu müssen. Lagern Sie Ihr Eichenholz stets trocken und gut belüftet, um Schimmelbildung zu vermeiden.
## Eiche kombinieren für optimale Ergebnisse
Ein bewährter Tipp erfahrener Kaminbesitzer: Kombinieren Sie Eichenbrennholz mit schneller brennenden Holzarten wie Birke oder Fichte. Nutzen Sie das leichtere Holz zum Anfeuern und legen Sie anschließend Eichenscheite nach, sobald ein solides Grundfeuer entstanden ist. So profitieren Sie vom schnellen Anbrennen der Weichhölzer und der langanhaltenden Glut der Eiche. Bei RUNDHOLZ Erdtmann erhalten Sie verschiedene Brennholzsorten, die Sie individuell kombinieren können.