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Brennholz und Ungeziefer: So schützen Sie Ihren Vorrat

Ungeziefer im Brennholz wie Holzbock, Borkenkäfer oder Ameisen kann zum Problem werden. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Holzvorrat wirksam vor Schädlingen schützen.

## Welche Schädlinge bedrohen Ihr Brennholz? Wer Brennholz lagert, teilt seinen Vorrat oft unfreiwillig mit verschiedenen Insekten. Ungeziefer im Brennholz ist keine Seltenheit und kann unter Umständen sogar zur Gefahr für das eigene Haus werden. Doch nicht jeder Käfer im Holzstapel ist gleich ein Grund zur Panik. Es lohnt sich, die häufigsten Schädlinge zu kennen und die richtigen Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen. Bei RUNDHOLZ Erdtmann beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit dem Thema Brennholzlagerung und möchten Ihnen helfen, Ihren Holzvorrat optimal zu schützen. ## Der Holzbock – ein gefürchteter Holzschädling Der Hausbock (Hylotrupes bajulus) ist wohl der bekannteste Holzwurm in Deutschland. Seine Larven fressen sich durch Nadelholz und können im schlimmsten Fall auch verbautes Holz im Haus befallen. Erkennbar ist ein Befall an ovalen Ausfluglöchern und feinem Bohrmehl. Glücklicherweise bevorzugt der Hausbock trockenes, verbautes Holz mit Splintanteil. Brennholz aus Laubholz ist in der Regel nicht betroffen. Trotzdem sollten Sie befallene Scheite nicht in der Nähe von Holzkonstruktionen lagern. ## Borkenkäfer – vom Wald ins Holzlager Borkenkäfer sind vor allem für lebende Bäume gefährlich. Im Brennholz überleben sie meist nicht lange, da sie auf die Nährstoffe unter der lebenden Rinde angewiesen sind. Dennoch können frisch angelieferte Scheite noch Borkenkäfer oder deren Larven enthalten. Entrinden Sie befallenes Holz, wenn möglich, und lagern Sie es getrennt von gesunden Bäumen in Ihrem Garten. So verhindern Sie, dass die Käfer auf Ihre Zierbäume oder Obstbäume übergehen. ## Ameisen im Brennholzstapel Ameisen nisten sich gerne in Holzstapeln ein, besonders wenn das Holz bereits etwas morsch ist oder Bodenkontakt hat. Die Insekten selbst schädigen das Holz kaum, aber ein Ameisennest im Brennholz wird spätestens dann zum Problem, wenn Sie die Scheite ins Haus tragen. Um Ameisen fernzuhalten, lagern Sie Ihr Holz stets erhöht auf Paletten oder einem festen Untergrund und vermeiden Sie direkten Erdkontakt. ## Holzwürmer und andere Larven Der Begriff Holzwurm wird umgangssprachlich für verschiedene holzfressende Käferlarven verwendet. Am häufigsten ist der Gewöhnliche Nagekäfer (Anobium punctatum), erkennbar an kleinen, runden Löchern von etwa zwei Millimetern Durchmesser. Ein Befall im Brennholz ist ärgerlich, aber nicht dramatisch – die Scheite können problemlos verbrannt werden. Wichtig ist jedoch, befallenes Holz nicht dauerhaft in Wohnräumen oder in der Nähe von Möbeln zu lagern. ## Prävention: So schützen Sie Ihren Vorrat Die beste Strategie gegen Ungeziefer im Brennholz ist eine durchdachte Lagerung. Halten Sie den Holzstapel trocken und gut belüftet, denn Feuchtigkeit zieht Insekten an. Vermeiden Sie Bodenkontakt und lagern Sie das Holz mindestens fünf Meter vom Haus entfernt, wenn möglich. Bringen Sie nur so viel Holz ins Haus, wie Sie innerhalb weniger Tage verheizen. Kontrollieren Sie Ihren Holzvorrat regelmäßig auf Anzeichen von Schädlingsbefall: Bohrmehl, kleine Löcher oder Fraßgeräusche sind deutliche Hinweise. Entfernen Sie Rinde, wo es sinnvoll ist, da viele Schädlinge im Rindenbereich leben. ## Fazit: Kein Grund zur Panik Insekten im Brennholz sind normal und in den meisten Fällen harmlos. Solange Sie das Holz richtig lagern und befallene Scheite zeitnah verbrennen, besteht kein Risiko für Ihr Haus. Bei RUNDHOLZ Erdtmann beraten wir Sie gerne zur optimalen Lagerung und liefern Ihnen erstklassiges Brennholz, das sorgfältig aufbereitet wurde.
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