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Brennholz trocknen: So erreichen Sie die optimale Restfeuchte

Brennholz trocknen für maximale Heizleistung: Erfahren Sie alles über natürliche Trocknung, Kammertrocknung und wie Sie die Restfeuchte messen können.

## Brennholz trocknen: Warum die Restfeuchte entscheidend ist Richtig getrocknetes Brennholz ist die Grundlage für effizientes und umweltfreundliches Heizen. Wer Brennholz trocknen möchte, sollte wissen, welche Methoden es gibt und wie die optimale Restfeuchte erreicht wird. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Holz perfekt vorbereiten. ## Was bedeutet Restfeuchte? Die Restfeuchte gibt den prozentualen Wasseranteil im Holz an. Frisch geschlagenes Holz hat eine Feuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent. Für eine saubere und effiziente Verbrennung sollte die Restfeuchte unter 20 Prozent liegen — idealerweise zwischen 15 und 18 Prozent. Bei höherer Feuchtigkeit geht ein großer Teil der Heizenergie für die Verdampfung des Wassers verloren. Außerdem führt feuchtes Holz zu erhöhter Rußbildung und kann auf Dauer den Schornstein schädigen. ## Natürliche Trocknung: Die klassische Methode Beim Brennholz trocknen an der Luft wird das gespaltene Holz an einem gut belüfteten, regengeschützten Ort aufgestapelt. Ideal ist eine Südseite mit Dachüberstand oder eine offene Holzmiete. Wichtig ist, dass die Scheite nicht direkt auf dem Boden liegen — eine Palette oder Kanthölzer als Unterlage sorgen für Luftzirkulation von unten. Die natürliche Trocknung dauert je nach Holzart zwischen ein und drei Jahren. Buche benötigt etwa zwei Jahre, Nadelhölzer trocknen bereits nach einem Jahr ausreichend. Entscheidend ist, dass die Luft frei zwischen den Scheiten zirkulieren kann. ## Kammertrocknung: Schnell und zuverlässig Bei der Kammertrocknung wird das Brennholz in speziellen Trockenkammern mit kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit getrocknet. Dieser Prozess dauert nur wenige Tage bis Wochen und liefert zuverlässig gleichmäßige Ergebnisse. Kammergetrocknetes Holz erreicht eine Restfeuchte von 15 bis 18 Prozent und ist sofort einsatzbereit. RUNDHOLZ Erdtmann setzt auf moderne Kammertrocknung, um Ihnen jederzeit hochwertiges Brennholz mit garantierter Restfeuchte zu liefern. ## Restfeuchte messen: So geht es richtig Um die Restfeuchte zu prüfen, verwenden Sie am besten ein elektronisches Holzfeuchtemessgerät. Diese Geräte sind bereits ab 20 Euro erhältlich und liefern schnelle Ergebnisse. Spalten Sie für eine genaue Messung einen Scheit und messen Sie im frisch freigelegten Inneren — die Oberfläche trocknet schneller und gibt keinen verlässlichen Wert. Wiederholen Sie die Messung an mehreren Scheiten, um ein aussagekräftiges Bild zu erhalten. ## Häufige Fehler beim Brennholz trocknen Vermeiden Sie diese typischen Fehler: Holz nicht abgedeckt lagern, sodass Regen das Holz durchnässt. Scheite zu dicht stapeln, wodurch die Luftzirkulation gehemmt wird. Holz in geschlossenen Räumen ohne Belüftung lagern — hier droht Schimmelbildung. Und schließlich: ungespaltenes Holz trocknen lassen. Gespaltene Scheite trocknen deutlich schneller, da die Feuchtigkeit über die größere Oberfläche besser entweichen kann. ## Fazit Ob Sie Ihr Brennholz selbst trocknen oder kammergetrocknetes Holz bei RUNDHOLZ Erdtmann bestellen — die Restfeuchte messen sollten Sie in jedem Fall. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie effizient und schadstoffarm heizen.
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