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Brennholz sägen: Kettensäge vs Wippsäge

Kettensäge oder Wippsäge zum Brennholz sägen? Wir vergleichen beide Methoden hinsichtlich Sicherheit, Effizienz und Wartung und geben eine klare Empfehlung.

## Die richtige Säge für Ihr Brennholz Wer sein Brennholz selbst sägen möchte, steht vor einer grundlegenden Entscheidung: Kettensäge oder Wippsäge? Beide Werkzeuge haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber erheblich in Handhabung, Sicherheit und Einsatzbereich. Bei RUNDHOLZ Erdtmann kennen wir beide Methoden aus der täglichen Praxis und teilen unsere Erfahrungen, damit Sie die richtige Wahl treffen können. ## Die Kettensäge: Flexibel aber anspruchsvoll Die Kettensäge ist das bekannteste Werkzeug zum Brennholz sägen. Sie ist mobil, vergleichsweise günstig in der Anschaffung und kann sowohl im Wald als auch am Holzlagerplatz eingesetzt werden. Mit einer Kettensäge lassen sich Stämme unterschiedlichster Durchmesser bearbeiten, und sie ist unverzichtbar beim Fällen von Bäumen. Allerdings bringt die Kettensäge erhebliche Risiken mit sich. Sie gehört zu den gefährlichsten Werkzeugen im privaten Bereich. Rückschläge, Verkanten der Kette und Ermüdung bei längerer Arbeit führen regelmäßig zu schweren Verletzungen. Wer eine Kettensäge zum Brennholz sägen nutzt, benötigt zwingend eine vollständige Schutzausrüstung: Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe, Helm mit Visier und Gehörschutz sowie Schutzhandschuhe. Außerdem ist ein Kettensägeschein für die Arbeit im Wald in den meisten Bundesländern vorgeschrieben. ## Die Wippsäge: Sicher und effizient Die Wippsäge für Brennholz ist eine stationäre Säge mit einem großen Kreissägeblatt und einer Wippe, in die der Stamm eingelegt wird. Durch eine pendelnde Bewegung wird das Holz gegen das rotierende Blatt geführt und in gleichmäßige Scheite geschnitten. Der große Vorteil der Wippsäge liegt in ihrer Sicherheit: Die Hände befinden sich stets weit vom Sägeblatt entfernt, und die Wippe begrenzt die Zuführgeschwindigkeit auf natürliche Weise. Die Effizienz einer Wippsäge ist beeindruckend. Ein erfahrener Anwender schafft problemlos drei bis fünf Raummeter Brennholz pro Stunde, was mit der Kettensäge kaum zu erreichen ist. Die Schnitte sind sauber und gleichmäßig, was die spätere Stapelung und Trocknung erleichtert. Zudem ist die körperliche Belastung geringer als bei der Arbeit mit der Kettensäge. ## Wartung beider Sägetypen Die Kettensäge erfordert regelmäßige Wartung: Kette schärfen, Kettenspannung prüfen, Luftfilter reinigen und Schwertpflege gehören zum Programm. Ein stumpfe Kette erhöht die Unfallgefahr erheblich und mindert die Schnittleistung. Die Wippsäge ist wartungsärmer: Das Sägeblatt muss seltener geschärft werden, und die mechanischen Teile halten bei ordnungsgemäßer Nutzung viele Jahre. Allerdings muss das Sägeblatt bei Beschädigung von einem Fachmann getauscht werden. ## Unsere Empfehlung von RUNDHOLZ Erdtmann Für die regelmäßige Aufbereitung größerer Mengen Brennholz am Lagerplatz empfehlen wir eindeutig die Wippsäge. Sie ist sicherer, effizienter und schont den Körper. Die Kettensäge bleibt unersetzt für Arbeiten im Wald, das Fällen und das Grob-Ablängen von Stämmen. Idealerweise nutzen Sie die Kettensäge zum Fällen und Ablängen von Meterstücken und die Wippsäge für den finalen Zuschnitt auf Ofenlänge. ## Fazit Beide Sägetypen haben ihren Platz in der Brennholzaufbereitung. Wer allerdings Wert auf Sicherheit, Geschwindigkeit und gleichmäßige Ergebnisse beim Brennholz sägen legt, kommt an einer guten Wippsäge nicht vorbei. Sprechen Sie uns bei RUNDHOLZ Erdtmann an, wir beraten Sie gerne auch zu fertig zugeschnittenem und kammergetrocknetem Brennholz.
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