Ratgeber RUNDHOLZ Erdtmann

Brennholz Feuchtigkeit: Der ultimative Guide

Alles über Brennholz Feuchtigkeit: Warum 15-20 Prozent Holzfeuchte optimal sind, wie Sie richtig messen und was zu feuchtes Holz bewirkt.

## Holzfeuchte verstehen: Was bedeutet Brennholz Feuchtigkeit? Die Feuchtigkeit von Brennholz ist der entscheidende Qualitätsfaktor beim Heizen mit Holz. Frisch geschlagenes Holz enthält je nach Baumart zwischen 40 und 60 Prozent Wasser. In diesem Zustand ist es zum Verbrennen völlig ungeeignet. Erst wenn die Holzfeuchte auf einen optimalen Wert von 15 bis 20 Prozent gesunken ist, brennt das Holz sauber, effizient und mit hohem Heizwert. Doch wie misst man die Feuchtigkeit, und was passiert, wenn man zu feuchtes Holz verfeuert? ## Optimale Holzfeuchte: Warum 15 bis 20 Prozent ideal sind Der optimale Feuchtigkeitsgehalt für Brennholz liegt zwischen 15 und 20 Prozent. In diesem Bereich verbrennt das Holz nahezu vollständig, entwickelt maximale Wärme und produziert minimale Schadstoffe. Liegt die Feuchte unter 15 Prozent, brennt das Holz zwar noch heißer, aber auch unkontrollierter und schneller ab. Über 20 Prozent sinkt der Heizwert drastisch, denn ein großer Teil der Verbrennungsenergie wird benötigt, um das restliche Wasser zu verdampfen. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass Brennholz maximal 25 Prozent Restfeuchte haben darf, doch dieser Wert ist bereits der absolute Grenzwert. ## Messmethoden: So bestimmen Sie die Holzfeuchte Die einfachste und gängigste Methode zur Feuchtemessung ist der elektrische Holzfeuchtemesser. Dieses handliche Gerät wird mit zwei Messspitzen in das frisch gespaltene Holz gedrückt und zeigt den Feuchtegehalt in Prozent an. Wichtig ist, dass Sie immer an einer frisch gespaltenen Stelle messen, nicht an der Oberfläche, denn dort ist das Holz oft trockener als im Kern. Messen Sie an mehreren Scheiten aus verschiedenen Bereichen des Stapels, um ein realistisches Bild zu erhalten. Eine weitere Methode ist die Darrprobe, bei der ein Holzstück gewogen, im Backofen bei 103 Grad Celsius vollständig getrocknet und erneut gewogen wird. Aus der Gewichtsdifferenz lässt sich die exakte Feuchtigkeit berechnen. Diese Methode ist sehr genau, aber für den Hausgebrauch etwas aufwendig. Auch einfache Sichtprüfungen geben Hinweise. Trockenes Holz hat Risse an den Stirnseiten, klingt beim Aneinanderschlagen hohl und hell, ist deutlich leichter als frisches Holz und hat eine gräuliche Färbung. Feuchtes Holz dagegen ist schwer, hat eine glatte Oberfläche und riecht noch intensiv nach frischem Holz. ## Auswirkungen von zu feuchtem Brennholz Wer zu feuchtes Brennholz verfeuert, schadet nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch der Umwelt und dem Kaminofen. Feuchtes Holz erzeugt starke Rauchentwicklung, führt zu erhöhten Schadstoffemissionen und hinterlässt mehr Ruß und Asche. Im Schornstein kann sich Glanzruß bilden, der im schlimmsten Fall einen Schornsteinbrand auslösen kann. Zudem sinkt der Wirkungsgrad des Ofens erheblich, sodass Sie deutlich mehr Holz benötigen, um dieselbe Wärme zu erzeugen. ## Trockenes Brennholz von RUNDHOLZ Erdtmann Mit kammergetrocknetem Brennholz von RUNDHOLZ Erdtmann gehen Sie auf Nummer sicher. Unser Holz wird in modernen Trockenkammern auf eine Restfeuchte von unter 18 Prozent getrocknet und ist sofort einsatzbereit. So genießen Sie maximale Wärme bei minimalen Emissionen.
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