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Anzündholz selber machen: Anleitung und Tipps

Anzündholz selber machen spart Geld und macht Spaß. Unsere Anleitung zeigt die richtige Holzart, Größe, Lagerung und Tipps für Wachsanzünder.

## Anzündholz selber machen: So gelingt der perfekte Kaminanzünder Ein gemütliches Kaminfeuer beginnt immer mit dem richtigen Anzündholz. Wer regelmäßig mit Holz heizt, kann Anzündholz selber machen und dabei ordentlich Geld sparen. Fertige Kaminanzünder aus dem Baumarkt sind oft erstaunlich teuer, dabei lässt sich Anzündmaterial mit wenig Aufwand selbst herstellen. In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr eigenes Anzündholz produzieren. ## Die richtige Holzart für Anzündholz Nicht jedes Holz eignet sich gleich gut als Anzündholz. Ideal sind weiche Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer oder Tanne. Diese Holzarten haben einen höheren Harzgehalt, der das Entzünden erleichtert, und eine geringere Dichte, sodass sie schnell Feuer fangen. Hartholz wie Buche oder Eiche eignet sich weniger zum Anzünden, da es deutlich länger braucht, um sich zu entzünden. Besonders gut geeignet sind Reststücke vom Holzspalten, dünne Äste oder Abschnitte aus der Werkstatt. Bei RUNDHOLZ Erdtmann fallen beim Aufspalten unseres Brennholzes regelmäßig solche Reststücke an, die sich perfekt als Anzündholz eignen. ## Die optimale Größe und Form Damit Anzündholz seine Aufgabe erfüllt, muss es die richtige Größe haben. Ideal sind dünne Stäbchen mit einem Querschnitt von etwa einem bis zwei Zentimetern und einer Länge von 15 bis 25 Zentimetern. Je dünner die Stücke, desto schneller fangen sie Feuer. Zum Herstellen können Sie ein kleines Beil oder ein stabiles Messer verwenden. Setzen Sie das Beil am Hirnholz des Scheits an und spalten Sie dünne Streifen ab. Arbeiten Sie dabei immer auf einem stabilen Hackklotz und achten Sie auf Ihre Sicherheit. Handschuhe sind bei dieser Arbeit empfehlenswert. Alternativ können Kinder unter Aufsicht mit einem sicheren Kinderschnitzmesser dünne Späne von trockenem Weichholz schnitzen. ## Richtige Lagerung von Anzündholz Wie beim Brennholz gilt auch beim Anzündholz: Trockenheit ist das A und O. Feuchtes Anzündholz qualmt, entzündet sich schlecht und verdirbt den Spaß am Feuermachen. Lagern Sie Ihr selbst gemachtes Anzündholz an einem trockenen, gut belüfteten Ort. Ein Korb neben dem Kamin oder Ofen eignet sich bestens, damit das Holz stets griffbereit ist und seine Restfeuchte weiter abgeben kann. Für die Langzeitlagerung empfiehlt sich ein überdachter Unterstand oder ein Regal in der Garage. Vermeiden Sie direkte Bodenlagerung, damit keine Feuchtigkeit von unten aufsteigen kann. In einem Jutesack oder einer offenen Holzkiste bleibt Anzündholz über Monate hinweg perfekt trocken. ## Wachsanzünder selber herstellen Eine besonders effektive Ergänzung zum Anzündholz selber machen sind selbst gemachte Wachsanzünder. Dafür benötigen Sie lediglich Reste von Kerzen oder Bienenwachs, Sägespäne oder kleine Holzspäne und Formen wie einen alten Eierkarton. Schmelzen Sie das Wachs in einem Wasserbad und vermischen Sie es mit den Sägespänen. Füllen Sie die Masse in die Vertiefungen des Eierkartons und lassen Sie alles aushärten. Diese selbst gemachten Kaminanzünder brennen mehrere Minuten mit einer stabilen Flamme und entzünden das Anzündholz zuverlässig. Sie sind frei von chemischen Zusätzen und riechen angenehm natürlich. ## Fazit: Einfach und lohnend Anzündholz selber machen ist eine praktische und kostengünstige Lösung für alle, die regelmäßig mit Holz heizen. Mit der richtigen Holzart, der passenden Größe und einer trockenen Lagerung gelingt das Feuermachen jedes Mal auf Anhieb. Und wer zusätzlich Wachsanzünder selbst herstellt, ist für jede Heizsaison bestens gerüstet. Bei RUNDHOLZ Erdtmann beraten wir Sie gerne zu allen Fragen rund um Brennholz und Kaminanzünder.
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